Erste Hilfe an der SchuleRettung ist Chefsache

Unfälle geschehen – das liegt in der Natur der Sache – plötzlich und unvorhersehbar. Ist ein Unfall passiert, muss der oder die Nächste Erste Hilfe leisten. Jede/r ist verpflichtet, dann zu handeln. Für Schulen gilt: Erste Hilfe ist absolute Chefsache. Hat sich jemand verletzt, muss die Schulleitung dafür sorgen, dass unverzüglich Erste Hilfe geleistet, ärztliche Versorgung veranlasst und/oder das Unfallopfer sachkundig abtransportiert wird.

Ruhe im Notfall bewahren

Erst Hilfe bedeutet Ruhe bewahren und beherzt handeln. © Harald Reiss/Pixelio

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Jeder soll Erste Hilfe leisten

Der Gesetzgeber erwartet, dass jeder Mensch in Notfällen Erste Hilfe leistet und hat die unterlassene Hilfeleistung unter Strafe gestellt (StGB § 323c). Glücklicherweise besteht die Erste Hilfe bei Schülerinnen und Schülern meist im Aushändigen von Pflastern oder dem Anlegen eines Verbands. Doch auch in Schulen, besonders in Fachräumen und Werkstätten, kann es zu schwereren Unfällen kommen. Auch Fälle, die zu Ohnmacht, Atemstillstand und hohem Blutverlust führen, können an Schulen eintreten. Und bis der Notarzt da ist, kann lebenswichtige Zeit verstreichen!

Wer Erste Hilfe leisten soll, hat häufig Angst, etwas falsch zu machen. Bei der Ausübung von Erster Hilfe besteht jedoch „Amtshaftung“. Das bedeutet, dass diejenigen, die Erste Hilfe leisten, bei Fehlern nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. In diesem Fall tritt das Land für sie ein. Erst bei grob fahrlässigem Handeln müssen sich Hilfeleistende dafür verantworten.

Ausbildung schützt vor schweren Fehlern

Schwerwiegende Fehler werden am ehesten vermieden, wenn man Erste Hilfe fundiert lernt und regelmäßig übt. Und das sollten alle tun, die Kinder und Jugendliche betreuen.

Da die Schulleitung verantwortlich ist für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe in ihrer Schule, muss sie darauf achten, dass ausreichend Ersthelferinnen und Ersthelfer ausgebildet sind. Es ist anzustreben, dass alle Lehrkräfte, die bei schulischen Veranstaltungen in Situationen kommen können, die Hilfeleistungen erfordern, adäquat ausgebildet sind. Dies gilt insbesondere für alle Lehrkräfte des Faches Sport, der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und der praktischen Ausbildung in beruflichen Schulen sowie für Lehrerinnen und Lehrer, die Klassenfahrten, Besichtigungen etc. durchführen. Darüber hinaus sollten Hausmeisterin bzw. Hausmeister und sonstige Angestellte der Schule (z.B. Schulverwaltungskräfte) ausgebildet werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten regelmäßig aufgefrischt werden müssen.

Die Kosten für die Aus- und Fortbildung der Ersthelfer müssen diese nicht selbst tragen. Ihre Übernahme erfolgt in Absprache zwischen dem zuständigen Unfallversicherungsträger und dem Dienstherrn bzw. Arbeitgeber.

Übrigens: Das Aushändigen von Medikamenten und das Setzen von Spritzen sind medizinischem Fachpersonal vorbehalten. Kommt beispielsweise eine Schülerin mit Kopfschmerzen, darf ihr eine Kopfschmerztablette als Erste Hilfe nicht verabreicht werden.

 

Mehr zum Thema

Broschüre zur Ersten Hilfe an Schulen von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V

Erste Hilfe an der SchuleRettung ist Chefsache

Unfälle geschehen – das liegt in der Natur der Sache – plötzlich und unvorhersehbar. Ist ein Unfall passiert, muss der oder die Nächste Erste Hilfe leisten. Jede/r ist verpflichtet, dann zu handeln. Für Schulen gilt: Erste Hilfe ist absolute Chefsache. Hat sich jemand verletzt, muss die Schulleitung dafür sorgen, dass unverzüglich Erste Hilfe geleistet, ärztliche Versorgung veranlasst und/oder das Unfallopfer sachkundig abtransportiert wird.

Ruhe im Notfall bewahren

Erst Hilfe bedeutet Ruhe bewahren und beherzt handeln. © Harald Reiss/Pixelio

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Jeder soll Erste Hilfe leisten

Der Gesetzgeber erwartet, dass jeder Mensch in Notfällen Erste Hilfe leistet und hat die unterlassene Hilfeleistung unter Strafe gestellt (StGB § 323c). Glücklicherweise besteht die Erste Hilfe bei Schülerinnen und Schülern meist im Aushändigen von Pflastern oder dem Anlegen eines Verbands. Doch auch in Schulen, besonders in Fachräumen und Werkstätten, kann es zu schwereren Unfällen kommen. Auch Fälle, die zu Ohnmacht, Atemstillstand und hohem Blutverlust führen, können an Schulen eintreten. Und bis der Notarzt da ist, kann lebenswichtige Zeit verstreichen!

Wer Erste Hilfe leisten soll, hat häufig Angst, etwas falsch zu machen. Bei der Ausübung von Erster Hilfe besteht jedoch „Amtshaftung“. Das bedeutet, dass diejenigen, die Erste Hilfe leisten, bei Fehlern nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. In diesem Fall tritt das Land für sie ein. Erst bei grob fahrlässigem Handeln müssen sich Hilfeleistende dafür verantworten.

Ausbildung schützt vor schweren Fehlern

Schwerwiegende Fehler werden am ehesten vermieden, wenn man Erste Hilfe fundiert lernt und regelmäßig übt. Und das sollten alle tun, die Kinder und Jugendliche betreuen.

Da die Schulleitung verantwortlich ist für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe in ihrer Schule, muss sie darauf achten, dass ausreichend Ersthelferinnen und Ersthelfer ausgebildet sind. Es ist anzustreben, dass alle Lehrkräfte, die bei schulischen Veranstaltungen in Situationen kommen können, die Hilfeleistungen erfordern, adäquat ausgebildet sind. Dies gilt insbesondere für alle Lehrkräfte des Faches Sport, der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und der praktischen Ausbildung in beruflichen Schulen sowie für Lehrerinnen und Lehrer, die Klassenfahrten, Besichtigungen etc. durchführen. Darüber hinaus sollten Hausmeisterin bzw. Hausmeister und sonstige Angestellte der Schule (z.B. Schulverwaltungskräfte) ausgebildet werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten regelmäßig aufgefrischt werden müssen.

Die Kosten für die Aus- und Fortbildung der Ersthelfer müssen diese nicht selbst tragen. Ihre Übernahme erfolgt in Absprache zwischen dem zuständigen Unfallversicherungsträger und dem Dienstherrn bzw. Arbeitgeber.

Übrigens: Das Aushändigen von Medikamenten und das Setzen von Spritzen sind medizinischem Fachpersonal vorbehalten. Kommt beispielsweise eine Schülerin mit Kopfschmerzen, darf ihr eine Kopfschmerztablette als Erste Hilfe nicht verabreicht werden.

 

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Broschüre zur Ersten Hilfe an Schulen von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V

Erste Hilfe an der SchuleRettung ist Chefsache

Unfälle geschehen – das liegt in der Natur der Sache – plötzlich und unvorhersehbar. Ist ein Unfall passiert, muss der oder die Nächste Erste Hilfe leisten. Jede/r ist verpflichtet, dann zu handeln. Für Schulen gilt: Erste Hilfe ist absolute Chefsache. Hat sich jemand verletzt, muss die Schulleitung dafür sorgen, dass unverzüglich Erste Hilfe geleistet, ärztliche Versorgung veranlasst und/oder das Unfallopfer sachkundig abtransportiert wird.

Ruhe im Notfall bewahren

Erst Hilfe bedeutet Ruhe bewahren und beherzt handeln. © Harald Reiss/Pixelio

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Jeder soll Erste Hilfe leisten

Der Gesetzgeber erwartet, dass jeder Mensch in Notfällen Erste Hilfe leistet und hat die unterlassene Hilfeleistung unter Strafe gestellt (StGB § 323c). Glücklicherweise besteht die Erste Hilfe bei Schülerinnen und Schülern meist im Aushändigen von Pflastern oder dem Anlegen eines Verbands. Doch auch in Schulen, besonders in Fachräumen und Werkstätten, kann es zu schwereren Unfällen kommen. Auch Fälle, die zu Ohnmacht, Atemstillstand und hohem Blutverlust führen, können an Schulen eintreten. Und bis der Notarzt da ist, kann lebenswichtige Zeit verstreichen!

Wer Erste Hilfe leisten soll, hat häufig Angst, etwas falsch zu machen. Bei der Ausübung von Erster Hilfe besteht jedoch „Amtshaftung“. Das bedeutet, dass diejenigen, die Erste Hilfe leisten, bei Fehlern nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. In diesem Fall tritt das Land für sie ein. Erst bei grob fahrlässigem Handeln müssen sich Hilfeleistende dafür verantworten.

Ausbildung schützt vor schweren Fehlern

Schwerwiegende Fehler werden am ehesten vermieden, wenn man Erste Hilfe fundiert lernt und regelmäßig übt. Und das sollten alle tun, die Kinder und Jugendliche betreuen.

Da die Schulleitung verantwortlich ist für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe in ihrer Schule, muss sie darauf achten, dass ausreichend Ersthelferinnen und Ersthelfer ausgebildet sind. Es ist anzustreben, dass alle Lehrkräfte, die bei schulischen Veranstaltungen in Situationen kommen können, die Hilfeleistungen erfordern, adäquat ausgebildet sind. Dies gilt insbesondere für alle Lehrkräfte des Faches Sport, der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und der praktischen Ausbildung in beruflichen Schulen sowie für Lehrerinnen und Lehrer, die Klassenfahrten, Besichtigungen etc. durchführen. Darüber hinaus sollten Hausmeisterin bzw. Hausmeister und sonstige Angestellte der Schule (z.B. Schulverwaltungskräfte) ausgebildet werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten regelmäßig aufgefrischt werden müssen.

Die Kosten für die Aus- und Fortbildung der Ersthelfer müssen diese nicht selbst tragen. Ihre Übernahme erfolgt in Absprache zwischen dem zuständigen Unfallversicherungsträger und dem Dienstherrn bzw. Arbeitgeber.

Übrigens: Das Aushändigen von Medikamenten und das Setzen von Spritzen sind medizinischem Fachpersonal vorbehalten. Kommt beispielsweise eine Schülerin mit Kopfschmerzen, darf ihr eine Kopfschmerztablette als Erste Hilfe nicht verabreicht werden.

 

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Erste Hilfe an der SchuleRettung ist Chefsache

Unfälle geschehen – das liegt in der Natur der Sache – plötzlich und unvorhersehbar. Ist ein Unfall passiert, muss der oder die Nächste Erste Hilfe leisten. Jede/r ist verpflichtet, dann zu handeln. Für Schulen gilt: Erste Hilfe ist absolute Chefsache. Hat sich jemand verletzt, muss die Schulleitung dafür sorgen, dass unverzüglich Erste Hilfe geleistet, ärztliche Versorgung veranlasst und/oder das Unfallopfer sachkundig abtransportiert wird.

Ruhe im Notfall bewahren

Erst Hilfe bedeutet Ruhe bewahren und beherzt handeln. © Harald Reiss/Pixelio

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Jeder soll Erste Hilfe leisten

Der Gesetzgeber erwartet, dass jeder Mensch in Notfällen Erste Hilfe leistet und hat die unterlassene Hilfeleistung unter Strafe gestellt (StGB § 323c). Glücklicherweise besteht die Erste Hilfe bei Schülerinnen und Schülern meist im Aushändigen von Pflastern oder dem Anlegen eines Verbands. Doch auch in Schulen, besonders in Fachräumen und Werkstätten, kann es zu schwereren Unfällen kommen. Auch Fälle, die zu Ohnmacht, Atemstillstand und hohem Blutverlust führen, können an Schulen eintreten. Und bis der Notarzt da ist, kann lebenswichtige Zeit verstreichen!

Wer Erste Hilfe leisten soll, hat häufig Angst, etwas falsch zu machen. Bei der Ausübung von Erster Hilfe besteht jedoch „Amtshaftung“. Das bedeutet, dass diejenigen, die Erste Hilfe leisten, bei Fehlern nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. In diesem Fall tritt das Land für sie ein. Erst bei grob fahrlässigem Handeln müssen sich Hilfeleistende dafür verantworten.

Ausbildung schützt vor schweren Fehlern

Schwerwiegende Fehler werden am ehesten vermieden, wenn man Erste Hilfe fundiert lernt und regelmäßig übt. Und das sollten alle tun, die Kinder und Jugendliche betreuen.

Da die Schulleitung verantwortlich ist für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe in ihrer Schule, muss sie darauf achten, dass ausreichend Ersthelferinnen und Ersthelfer ausgebildet sind. Es ist anzustreben, dass alle Lehrkräfte, die bei schulischen Veranstaltungen in Situationen kommen können, die Hilfeleistungen erfordern, adäquat ausgebildet sind. Dies gilt insbesondere für alle Lehrkräfte des Faches Sport, der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und der praktischen Ausbildung in beruflichen Schulen sowie für Lehrerinnen und Lehrer, die Klassenfahrten, Besichtigungen etc. durchführen. Darüber hinaus sollten Hausmeisterin bzw. Hausmeister und sonstige Angestellte der Schule (z.B. Schulverwaltungskräfte) ausgebildet werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten regelmäßig aufgefrischt werden müssen.

Die Kosten für die Aus- und Fortbildung der Ersthelfer müssen diese nicht selbst tragen. Ihre Übernahme erfolgt in Absprache zwischen dem zuständigen Unfallversicherungsträger und dem Dienstherrn bzw. Arbeitgeber.

Übrigens: Das Aushändigen von Medikamenten und das Setzen von Spritzen sind medizinischem Fachpersonal vorbehalten. Kommt beispielsweise eine Schülerin mit Kopfschmerzen, darf ihr eine Kopfschmerztablette als Erste Hilfe nicht verabreicht werden.

 

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Integration erfordert individuelles Eingehen

Wirrwarr im Kopf auflösen

Buchstabentasten von A bis H © Diomari Madulara

Wirrwarr im Kopf: Wenn arabisch alphabetisierte und sozialisierte Kinder und Jugendliche Probleme mit Lehrstoff und Umgangsweisen haben, kann das unterschiedlichste, ungeahnte Ursachen haben. Damit die zuständigen Lehrkräfte hier auf detektivische Spurensuche gehen können, braucht es eine besondere Form des differenzierten Unterrichts, von dem die ganze Schulgemeinschaft profitieren könnte. Zwei Fallbeispiele machen das deutlich.

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Buchstabentasten von A bis H
Beziehungen sind gut, erfordern aber Pflege

Wie man eine Schule vernetzt

Menschen, die sich die Hände schütteln

Will eine Schule Partner gewinnen, müssen Beziehungen hergestellt und gepflegt werden. Daneben sollte bedacht werden, dass Schulen bei derartigen "Deals" auch etwas leisten können und müssen, damit die Beziehungen nachhaltig sind.

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Schulisches Weisungsrecht bezieht sich auch auf Personal des Schulträgers

Immer Ärger mit dem Hausmeister!

"Frisch-gewischt"-Schilder liegen auf dem Boden © Oliver Hale

Immer wieder kommt es im Alltag der Schulleitung zu Unsicherheiten hinsichtlich des Weisungsrechts gegenüber dem Schulträgerpersonal, etwa dem Hausmeister. Die rechtliche Lage ist klar: Auch hier hat die Schulleitung das Sagen.

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Praktische Konzeptplanung

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