Die Herausgeber von Schule leiten auf einer Fotopinnwand.
Konkrete Lösungen mit Anspruch

Impulse und Know-how für den Schulleitungsalltag

Sie leiten eine Schule – und diese Position an der Spitze kann einsam sein. Aber Sie müssen Ihre anspruchsvollen Tätigkeiten nicht im Einzelkampf bewältigen. Hilfe und Unterstützung gibt es auch für Chef und Chefin, nämlich bei uns. Wir kennen den Schulleitungsalltag aus eigener Erfahrung, ebenso unsere Autorinnen und Autoren. Führung, Management, Kommunikation, Schulentwicklung, Passung von Persönlichkeit und Amt: Das sind Themen, die Sie und uns immer wieder herausfordern. Dazu bringen wir sowohl Reflexionen als auch Lösungen: konkret, knapp, kurz.

Schule leiten in Zahlen

11

unterschiedliche Schularten sind es, in denen die Herausgeberinnen und Herausgeber bisher Erfahrung in der Schulleitung gesammelt haben.

2400 km

Kilometer legt das Herausgeberteam durchschnittlich zurück, um eine gemeinsame Sitzung im Verlag zu besuchen und wieder nach Hause zu fahren.

2014

wurde die Idee einer neuen Zeitschrift für die Praktiker an der Spitze der Schulen geboren. Im Jahr darauf erschien die erste Ausgabe.

Unsere Herausgeberinnen und Herausgeber

Dr. Helmut Lungershausen

13 Jahre Schulleiter und 13 Jahre Coach und Trainer für Schulleitungen sind eine eindrucksvolle Doppelerfahrung. Dabei konnte ich viele Einsichten zur Führung und Entwicklung von Schulen gewinnen. Vor allem die, dass es dabei weder Patentlösungen noch einfache Erfolgsrezepte gibt.

Deshalb vermittele ich Vielfalt und lebe Mehrperspektivität: Als Fachautor und Coach (unterstützend, konstruktiv, integer) sowie als Cartoonist und Satiriker (humorvoll, kritisch, locker) – und natürlich als Mitherausgeber von Schule leiten.

Mein Motto: „Mit einem Lächeln bewegen Sie mehr als nur ein paar Gesichtsmuskeln!“

  

Frauke Peters

„Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens.“ Henri Frédéric Amiel

Lehrerin bin ich geworden, weil es mir Freude macht, junge Menschen für Themen und für das Lernen zu begeistern. Fachberaterin bin ich geworden, weil ich Lehrkräfte „anstiften“ will, ihren Unterricht weiter zu entwickeln. Beraterin für Qualitätsmanagement an Schulen bin ich geworden, weil mir klare Strukturen am Herzen liegen. Schulleiterin bin ich geworden, weil ich Menschen und Schule bewegen will. Trainerin in der Führungsfortbildung bin ich geworden, weil mir lebenslange Professionalisierung bei anderen und bei mir selbst Spaß macht.

Mitherausgeberin bei Schule leiten bin ich geworden, weil ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, anregen möchte, durch das Lesen von Beiträgen und das Vergleichen mit der eigenen Schule Ideen zu bekommen, etwas Neues auszuprobieren – oder aber sich auf dem eingeschlagenen Weg bestätigt zu fühlen.

Insbesondere das Thema der „Führung“ ist mir hier wichtig – manchmal ungeliebt, weil es scheinbar unbeliebt machen kann. Zur Leitung einer Schule gehört das zielorientierte Führen und wer als Schulleiterin und Schulleiter Ziele vor Augen hat und sein Kollegium mitnehmen kann, erntet den größten Lohn: selbst wirksam zu sein.

Das Zitat von H.F. Amiel verwandelt sich dann in: „Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Führens.“  Eine solche Erfahrung wünsche ich Ihnen bei Ihrer täglichen Arbeit!

 

Christiane von Schachtmeyer

Schulleitung ist wie Hausfrauenarbeit – man sieht, wenn sie nicht gemacht wird. Dieser kluge Satz von Ruth Seeliger ist meine Quintessenz aus 16 Jahren Schulleitungstätigkeit. Mittlerweile bin ich am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung für die Führungskräftequalifizierung verantwortlich und finde diesen Satz immer noch richtig. Ich habe schon immer gern geschrieben und gelesen und um die Schulleitung kreist mein Denken und Handeln. Deshalb ist es für mich eine große Freude, als Mitherausgeberin Tipps und Hintergrundwissen für die kluge Hausfrau und den Hausmann zu sammeln und zu bündeln.

  

Martina Weyrauch

Warum ich Schulleiterin geworden bin? Es ist für mich eine Freude, mit Lehrerinnen und Lehrern Unterricht und Schule als Lernort lebensnaher und verständnisintensiver zu gestalten. Mittlerweile verankere ich die Schule viel mehr im Lebensraum der Schülerinnen und Schüler und arbeite regelmäßig mit den Bürgermeistern ihrer Wohnorte zusammen. Es ist spannend, Schule im ländlichen Raum zu gestalten und sie als einen zentralen Ort für alle in unserer Region zu etablieren. Dies ist bei den aktuellen demografischen Entwicklungen meine große Herausforderung.

Die Arbeit als Mitherausgeberin von Schule leiten ist eine Tür in die Bildungslandschaft in Deutschland mit all den vielen guten Beispielen und Facetten. Ich kann mir Schulen „anschauen“ und unsere Leser und Leserinnen dabei mitnehmen, ihnen verschiedene Perspektiven und eine Vielzahl von Erfahrungen und guten Beispielen zugänglich machen. Gleichzeitig überzeuge ich gern erfolgreiche Praktiker, ihre guten Erfahrungen zu teilen. Die Gespräche und die Arbeit an den Texten reizen mich, denn immer wieder erlebe ich Freude über die Anerkennung der Arbeit in den Schulen und das Entdecken von neuen Zusammenhänge und Erkenntnissen zur eigenen Praxis beim Schreiben unseren Autorinnen und Autoren. Das ist das Besondere an unserer Zeitschrift.

  

Burkhard Will

Ich leite in Niedersachsen eine der selten gewordenen Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen, die bis 2027 fortgeführt werden darf. Eine Besonderheit meiner Schule sind die anerkannten Montessori-Klassen. Daher ist die Montessori-Pädagogik einer meiner Arbeitsschwerpunkte, die ich auch als Dozent vertrete. Weitere Schwerpunkte sind Inklusion, Gewaltprävention sowie Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Ich bin unheimlich gerne Schulleiter. Interessant finde ich die Vielfalt der Anforderungen, die bearbeitet werden müssen. Das Schönste dabei ist der Gestaltungsspielraum. Gerade an einer kleinen Schule, wie ich sie leite, können Ideen schnell umgesetzt werden.

Als Gründungsmitherausgeber von Schule leiten versuche ich diese Erfahrung einzubringen. Bei der Arbeit in der Herausgeberrunde finde ich die verschiedenen Blickwinkel, die sich aus den unterschiedlichen Schulsystemen und Schulformen ergeben, besonders spannend. Die daraus resultierenden verschiedenen Möglichkeiten geben in jedem Heft viele Anregungen für die Weiterentwicklung von Schule.

 

  

Die Redaktion

Kerstin Wohne

Jahrelang habe ich mich im Friedrich Verlag mit konkretem Unterricht befasst, u.a. mit Deutsch- und Geschichtsunterricht. Dann kam der Wechsel zu Schule leiten und später auch Lernende Schule, die sich an Menschen in der Schulleitung und in anderen Funktionsstellen wenden. Hier geht es um die Schule als Ganzes, um bildungspolitische Vorstellungen und Schulentwicklungsziele und wie man sie erreicht, aber auch um die täglichen Mühen, die die Leitung einer Bildungsinstitution mit sich bringt. Natürlich bin ich auf diesem Feld „fachfremd“. Doch ich finde es sehr reizvoll, sich mit Ideen von guter Schule und guter Führung zu beschäftigen, die ja letztlich den Schülerinnen und Schülern zugutekommen sollen. Dass dies im Austausch mit zwei Teams von kenntnisreichen und engagierten Menschen passiert, macht Spaß und ist oft auch über den eigentlichen Job hinaus inspirierend.

Mein anderes Standbein im Verlag ist das Magazin Schüler. Es betrachtet die Lebenswelt Heranwachsender und allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen, die (auch) Kinder und Jugendliche betreffen, und zeigt auf, welche Herausforderungen daraus für Schule und Lehrkräfte erwachsen. Das ist sozusagen die entgegengesetzte Seite des Schulbetriebs. Die Arbeit an beiden bedeutet eine spannende Mischung!

Zwei Hände tippen auf einer Notebook-Tastatur

Arbeiten Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben eine interessante Neuerung an Ihrer Schule oder ein Konzept entwickelt und erprobt? Oder ein Spiel, eine kleine Anregung für den Schulalltag? Oder haben Sie einen Text für unser Magazin? Dann schreiben Sie uns! 

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:


Redaktion Schule leiten / Lernende Schule
Friedrich Verlag
Postfach 100150
30917 Seelze

wohne(at)friedrich-verlag.de

 

Schulterblick vom Berg aus auf eine Großstadt

Vorschau

  • Inklusion
    Herausgegeben von Burkhard Will
  • Digitale Schule
    Herausgegeben von Christiane von Schachtmeyer
  • Krisenmanagement
    Herausgegeben von Martina Weyrauch
  • Schulqualität
    Herausgegeben von Frauke Peters